Bild von Hirschen in der Eifel

Bild von Schäden an Bäumen im Wald durch WildverbißSo schön es ist, wenn man einen Hirsch in freier Wildbahn beobachten kann, so schädlich kann ihr Einfluss auf die Pflanzenwelt sein. Je mehr Hirsche pro Fläche vorhanden sind, desto mehr Schaden richten sie leider auch an. Sie fressen nicht nur die Pflanzen weg, die Bauern oder Gärtner mit viel Mühe angepflanzt haben, sondern richten auch im Wald große Schäden an, wenn sie zum Beispiel an den Bämen die Rinde abschälen. Das Bild auf der linken Seite macht das schnell klar.
Mit Waldgutachten ermitteln Fachleute die durch Wildverbiss entstandenen Sch&auuml;den der Waldbesitzer. Die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz Beate Jessel erklärte: "Wild gehört selbstverständlich zum Ökosystem Wald", aber das Ausmaß der Schäden sei äußerst bedenklich. "Die Bundeswaldinventur von 2004 etwa hat ergeben, dass knapp ein Fünftel aller Bäumchen verbissen sind", sagt Jessel. Der Waldreferent des Naturschutzbundes Nabu Johannes Enssle kritisierte"Es kann nicht sein, dass ein großer Teil der Jägerschaft die Wildbestände künstlich nach oben treibt und damit dem Wald letztlich schadet". Die Kosten dafür trage die Allgemeinsheit (Quelle: apd/csr)
Bild von Schäden im Mais durch Wild Dass auch das schmackhafte Futter auf Wiesen und Feldern nicht verschmäht wird, liegt auf der Hand. Dabei macht das Wild auch keinen Unterschied zwischen Anbau zur Fütterung und Anbau als Lebensmittel. Beim Mais sind mittlerweile nicht nur die Schweine ein Problem, die die Flächen manchmal regelrecht verwüstet zurücklassen, sondern auch die Hirsche finden zunehmend Geschmack an den Maiskolben, die sie dann unvollständig abäsen. Der Speichel der Tiere sorgt dann für einen schnellen Verderb, des restlichen Kolbens durch Verpilzung. Bild von Schäden nach Abäsen des Maiskolbens durch verpilzungAuch zum Beispiel bei Weizen kann es zu Verpilzungsproblemen durch Speichel kommen.
Bild von Schäden im Weizen durch WildAuffallend bei allen Schadensermittlungen ist, das die Wildschäden an den landwirtschaftlichen Flächen und Kulturarten in keiner Weise amtlich oder statistisch erfasst werden! Sachverständige schätzen, dass etwa 50% der Entschädigungen den Landwirten aufgrund von gesetzlichen Regelungen vorenthalten werden.